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Publikumsliebling bei Eintracht Braunschweig, ausgemustert bei Alemannia Aachen und Elfmeterkiller in England. Die Karriere von Thorsten Stuckmann verlief nicht immer gradlinig, aber klang mit einem Happy End aus. Hier stellt »Stucki« seine Traumelf aus seinen früheren Teamkameraden vor und erinnert sich an raue Sitten auf der Insel, Halbzeitansagen von Matze Lehmann und den dicken Hintern von Benjamin Auer. Außerdem verrät er, was Friedhelm Funkel der neuen Trainergeneration voraus hat.

Die Traumelf von Thorsten Stuckmann

Taktische Aufstellung


Thorsten Stuckmann über…

Declan Rudd // Torwart // Preston North End

In Preston war ich etwa zweieinhalb Jahre die Nummer 1 und habe gute Leistungen abgeliefert, wurde von den Fans sogar einmal zum “Spieler das Jahres” gewählt, als mir urplötzlich ein junger Torwart vor die Nase gesetzt wurde. Der Verein hatte in der Winterpause mit Declan Rudd einfach einen neuen jungen Keeper von Norwich City ausgeliehen, den der Trainer sofort ins Tor gestellt hat.

Erst war ich enttäuscht, doch auf Declan konnte ich nicht böse sein, zumal wir uns super verstanden haben. Außerdem gebe ich gerne zu, dass er mit Anfang 20 schon ein richtig guter Torwart und für sein Alter verdammt weit war. Athletik, Stellungsspiel, Spielverständnis, Übersicht – er war ein kompletter Torwart. Und anders als der eine oder andere englische Jungprofi war Declan sehr professionell und hat akribisch an seiner Karriere gearbeitet. Er hat keine wilden Partys gefeiert und ist irgendwann sogar Veganer geworden, um über die Ernährung noch das letzte Prozent aus sich herauszukitzeln.

In meiner Traumelf nominiere ich Alexander Kunze als Ersatztorwart, weil ich von ihm als Torwart und vor allem als Mensch sehr viel haben lernen dürfen. Er hat mir gezeigt, wie sich eine Nummer 2 gegenüber dem Stammtorwart und dem Team verhalten sollte. Nachdem ich ihn in Braunschweig im Tor abgelöst habe, hat er mich klaglos und zu 100 Prozent unterstützt. Wenn ich einen Fehler gemacht habe, war er der Erste, der mir danach gut zugesprochen hat. Das war vorbildlich und so habe ich es später selbst gehandhabt, wenn ich ins zweite Glied zurückversetzt wurde.

Scott Laird // Linker Verteidiger // Preston North End

Scott war in Preston mein Nachbar und mein bester Freund. Er hat mir die Integration in England sehr erleichtert und war immer da, wenn ich mal Hilfe brauchte.

Als wir im FA-Cup gegen Manchester City gespielt haben, hat er uns 1:0 in Führung geschossen und uns von der Sensation träumen lassen. Leider haben wir noch mit 1:3 verloren, doch das Spiel war eins der Highlights meiner Karriere. Und für Scott hatte es sich auch gelohnt: Seit der Jugend hat er von seiner Oma für jedes Tor zur Belohnung 1 Pfund bekommen. So auch nach dem Spiel gegen ManU. Anständig, wie er war, hat er seine Oma nach dem Spiel auch übers Fernsehen gegrüßt.

Bailey Wright // Innenverteidiger // Preston

Bailey kam in Preston frisch aus der Jugend und war auf dem Weg zum Stammspieler, als wir einen neuen Trainer bekamen, der alle Spieler loswerden wollte, die er nicht selbst verpflichtet hatte. Ich war der Einzige, der davon verschont blieb, was vermutlich daran lag, dass ich in der Vorsaison von den Fans zum »Spieler des Jahres« gewählt wurde und er es sich nicht mit den Anhängern verscherzen wollte.

Wer sich seinem Willen des Trainers widersetzte, wurde schlecht behandelt. Doch Bailey hatte als 19-Jähriger den Mumm, einen Transfer zu verweigern und auf seinen Vertrag zu pochen. Er kam ein paar Jahre vorher als Jugendlicher ganz allein aus Australien nach England und stand kurz davor, sich bei seinem Herzensverein durchzusetzen. Das wollte er nicht aufgeben. Die Geschichte hatte tatsächlich ein Happy End: Er wurde bei uns zum absoluten Stammspieler und ist 2014 sogar als Nationalspieler mit Australien zur WM nach Brasilien gefahren.

Im Team war Bailey hoch angesehen, weil er als Typ charakterlich überragend und auf dem Platz ein kompromissloser Leader war, der für seine Mannschaftskollegen durchs Feuer gegangen ist.

Andre Hoffmann // Innenverteidiger // Fortuna Düsseldorf

Für einen Torwart war Andre ein dankbarer Spieler, weil er in der Abwehr keine wilden Sachen gemacht hat, sondern einen ganz soliden Ball gespielt hat. Herausragend war sein Kopfballspiel. Hinten hat er damit gefährliche Situationen entschärft und vorne ganz wichtige Tore erzielt, die zu unserem Aufstieg in die 1. Bundesliga beigetragen haben. Außerdem steht »Hoffi« in meiner Traumelf, weil er der absolute Lieblingsspieler meines kleinen Sohnes ist!

Finn Holsing // Rechter Verteidiger // Eintracht Braunschweig

Wir haben zwar nur zwei Jahre zusammengespielt, doch bis heute ist Finn mein bester Freund im Fußball. In Braunschweig waren wir unzertrennlich. Wir haben uns bei Auswärtsspielen nicht nur das Zimmer geteilt, sondern haben auch außerhalb des Fußballs viel unternommen. Ich könnte eine Menge Geschichten erzählen, doch die sind nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. (lacht) Sportlich imponiert hat mir vor allem seine Einstellung: Unter Trainer Michael Krüger hat er zwar nicht immer gespielt, aber sobald er auf dem Rasen stand, hat er 150 Prozent gegeben. Genauso viel Leidenschaft hat er übrigens auch in die Pflege seiner Fußballschuhe gesteckt!

Matthias Lehmann // Defensives Mittelfeld // Alemannia Aachen

Meine erste Begegnung mit Matze war in einem Zweitligaspiel von Eintracht Braunschweig gegen den TSV 1860 München, als ich einen Elfmeter von ihm gehalten habe, er aber cool geblieben ist und mir den Nachschuss unbeeindruckt mit voller Wucht um die Ohren ins Netz gehauen hat.

In Aachen war Matze unser Kapitän und absoluter Leader. Ich erinnere mich noch gut an ein Spiel gegen Mainz 05, als wir zur Halbzeit zurücklagen und unser Trainer Jürgen Seeberger in der Kabine keine richtige Idee hatte, wie wir die Mainzer packen können. Dann hat Matze einfach das Wort ergriffen und hat uns an der Taktiktafel erklärt, wie wir in der 2. Halbzeit spielen sollen. Wir sind mit seiner Marschroute zurück auf den Platz und haben das Spiel noch gewonnen!

Florian Neuhaus // Rechtes Mittelfeld // Fortuna Düsseldorf

Wenn Flo nicht Nationalspieler wird, dann habe ich keine Ahnung von Fußball! Er ist der beste Spieler, mit dem ich in meiner Karriere zusammen in einem Team stand. Mit welcher Leichtigkeit und Coolness er Fußball spielt, ist der Wahnsinn. Selbst wenn er von drei Gegnern bedrängt wurde, hat er die Ruhe bewahrt. Er war aus Gladbach an Düsseldorf ausgeliehen und hatte mit seinen Leistungen maßgeblichen Anteil an unserem Aufstieg, nicht nur durch sein Tor und seine Vorlage, als wir bei Dynamo Dresden den Aufstieg in die 1. Liga perfekt gemacht haben. Auch bei der anschließenden Party war Flo dann ganz vorne mit dabei!

Josh Brownhill // Linkes Mittelfeld // Preston North End

Josh kam aus der Jugend in unser Profi-Team und war ein typischer Box-to-Box-Player: immer unterwegs, anspielbereit und mit guten Ideen. Er war ein guter Typ, doch einmal sind wir aneinander geraten.

Als Torwart konnte ich es nicht leiden, wenn die Stürmer den Ball im Training über mich rüberlupfen wollten. Er war neu im Team und wusste das nicht, doch die anderen Mitspieler haben ihm eingeredet, dass er das bei mir versuchen soll. Sein Versuch ging schief und ich habe seinen Ball über Trainingsgelände gehauen. Nach dem Training habe ich ihn noch am Schlafittchen gepackt und ihm solche Aktionen zukünftig verboten? Die anderen Jungs in der Kabine haben herzlich gelacht. Auf der Insel sind die Sitten etwas rauer.

Doch die Geschichte geht noch weiter: Am nächsten Spieltag habe ich gesehen, dass der gegnerische Torwart immer weit vor seinem Kasten stand. In der Halbzeit habe ich Josh darauf hingewiesen und ihm die Erlaubnis zum Lupfen gegeben. Und tatsächlich hat er damit in dem Spiel noch ein Tor gemacht und kam danach direkt in meine Arme gelaufen.

James Coppinger // Offensives Mittelfeld // Doncester Rovers

In Doncester ist James eine lebende Legende! Ich habe nur ein Jahr mit ihm zusammengespielt, aber in der Saison hat er mich nachhaltig beeindruckt. Ich habe in meiner ganzen Karriere keinen Spieler kennengelernt, der professioneller war als er: James war immer schon eine Stunde vor dem Training da und hat Extraschichten geschoben. Zu meiner Zeit in Doncester war er schon Mitte 30, aber war immer der fitteste im Team. Im Spiel war er ein Leader, ist 90 Minuten wie ein junger Gott marschiert und hat das Spiel mit seiner ganzen Erfahrung gelenkt. Mit fast 40 Jahren steht James immer noch für die Rovers auf dem Platz!

Jo Garner // Sturm // Preston North End

Das absolute Gegenteil von James war Jo Garner! Ein absoluter Chaot, der nichts als Unsinn im Kopf hatte. Ein britischer Fußballer in der Tradition von George Best: Bei ihm drehte sich alles um Fußball, Frauen, Alkohol und Pferdewetten. Der Rest war ihm scheißegal.

Seine Karriere schien schon fast zu Ende zu sein, bevor sie angefangen hatte, doch unser neuer Trainer hatte ihn in die Spur bekommen. Unter ihm ist Jo explodiert, sodass er zu einem Garant für unseren Aufstieg in die 2. Liga wurde. Dabei hat er im Spiel genauso viel Gas gegeben, wie an der Theke. Außerdem hat Jo in unserer Aufstiegsrunde eines der schönsten Tore geschossen, die ich je gesehen habe.

Video: Traumtor von Jo Garner

Benjamin Auer // Sturm // Alemannia Aachen

Benny ist für mich der Prototyp eines Strafraumstürmers. Im Training habe ich ihn gerne in meinem Team gehabt, weil man ihn problemlos lang anspielen und der den Ball behaupten konnte, aber als Gegenspieler hat er mich ohne Ende genervt. Im Strafraum war er schwer vom Ball zu trennen, hat seine Gegenspieler mit seinem dicken Hintern auf Abstand gehalten, sich Platz verschafft und dann eiskalt abgeschlossen.

Nach dem Training wollte er oft noch Extraschichten schieben und Torschüsse üben. Dabei hat er mich mit seiner Abschlussstärke zur Verzweiflung gebracht. In der 2. Liga hat er alles kurz und klein geschossen, aber in er 1. Liga kam er nicht richtig zum Zug. Das Schicksal teilt er mit Marius Ebbers oder Simon Terodde.

Meine Ersatzbank

Andreas Kunze // Torwart // Eintracht Braunschweig
Kaan Ayhan // Abwehr Fortuna Düsseldorf
Marco Höger // Abwehr // Alemannia Aachen
Daniel Graf // Mittelfeld // Eintracht Braunschweig
Lewis Holtby // Mittelfeld // Alemannia Aachen
Rouven Hennings // Sturm // Fortuna Düsseldorf
Marek Lesniak // Sturm // Preußen Münster

Karriere-Insights von Thorsten Stuckmann

Video: Glanzparaden von Thorsten Stuckmann

Mein bester Trainer

Ich habe in der Saison 2016/17 zum Abschluss meiner Karriere in Düsseldorf noch unter Friedhelm Funkel gespielt. Wie er das Team geführt hat, wie er jeden Einzelnen eingebunden und wie er seine Ansprachen gehalten hat, war überragend. Er hat uns zu einem eingeschworenen Haufen geformt und es geschafft, dass sich jeder in den Dienst der Mannschaft gestellt. Umgekehrt haben wir ihm blind vertraut. Ich glaube nicht, dass wir ohne Funkel in die 1. Bundesliga aufgestiegen wären. Die neue Trainergeneration ist super ausgebildet und hat eine ausgeklügelte Trainingslehre drauf, aber Friedhelm ist das beste Beispiel dafür, dass die Erfahrung und das Zwischenmenschliche mindestens genauso wichtig sind.

Mein Weg zum Profi

Als Kind habe ich wie fast jeder kleine Junge davon geträumt, Fußballprofi zu werden. Mein Zwillingsbruder und ich haben den ganzen Tag Fußball gespielt. Ich habe meinem Vater nachgeeifert, der früher selbst Torwart war. In der C-Jugend hatte mein Bruder ein Angebot von der SpVg Beckum, doch mein Vater sagte, dass es seine Söhne nur im Doppelpack gäbe. In Beckum habe ich dann so gut gehalten, dass ich in der B-Jugend ein Angebot vom FC Gütersloh bekommen habe.

Als A-Jugendlicher durfte ich dort regelmäßig bei den Profis mittrainieren, wo Rob Reekers Coach war. Ich bekam schließlich sogar einen Profi-Vertrag als 3. Torwart, doch nur einen Monat später wurde der Verein insolvent und mein Vertrag war hinfällig. Da habe ich meine Karriere schon beendet gesehen, doch nach mehreren Probetrainings, unter anderem beim HSV und beim SC Verl, bin ich schließlich bei Preußen Münster gelandet, sodass mein Weg im Profifußball doch noch weiterging.

Meine Vereinswechsel

Nach meinem Wechsel mit 19 Jahren zu Preußen Münster habe ich dort recht schnell Stammtorwart Michael Melka verdrängt und durfte 2001 unter Trainer Uli Stielike als 3. Torwart mit zur U-20 WM nach Argentinien. Mit dabei waren unter anderem Tom Starke, Andreas Hinkel, Hanno Balitsch, Jermaine Jones und Christian Tiffert.

2003 bin ich zu Eintracht Braunschweig gewechselt, um den nächsten Schritt zu machen. Dort wurde ich zwar zunächst nur als Nummer 2 verpflichtet, doch ich war mir sicher, dass ich mich dort durchsetzen würde. Mein erstes Pflichtspiel für die Eintracht war der perfekte Einstand: Im DFB-Pokal im Derby gegen den großen Rivalen Hannover 96 haben wir 2:1 gewonnen. Die vier Jahre in Braunschweig waren die sportlich schönste Zeit meiner Karriere mit dem Aufstieg in die 2. Liga als absolutes Highlight. Wir haben tagelang gefeiert! Zudem hatte ich einen super Draht zu den Fans.

Doch als mir Aachen-Manager Jörg Schmadtke nach dem Abstieg mit dem BTSV in die 3. Liga ein Angebot gemacht hatte, war mein Plan mich dort durchzusetzen und mit der Alemannia in die 1. Liga aufzusteigen. Im Tor gab es einen Dreikampf mit Stefan Straub, Kristian Nicht und mir, wo ich mich schließlich durchsetzen konnte, auch wenn in meinem ersten Spiel gegen den TuS Koblenz in der 44. Minute mit einer Roten Karte vom Platz geflogen bin. Der anvisierte Aufstieg hat aber nicht geklappt, auch wenn wir einmal nur knapp gescheitert sind. In meinem letzten Jahr bin ich wegen Verletzungen fast komplett ausgefallen und in der Zwischenzeit wurde Peter Hyballa neuer Trainer. Er hat konsequent auf junge Spieler gesetzt, weshalb mein Vertrag nicht verlängert wurde.

2011 war der Torwartmarkt in Deutschland zu, sodass ich mich auch im Ausland umgeschaut habe. Fast wäre ich bei Leeds United gelandet, doch im Probetraining hat mein Konkurrent Kaspar Schmeichel den Torwarttrainer vor allem mit seinen langen Abschlägen bis zum gegnerischen Strafraum beeindruckt, sodass sie sich letztlich für ihn entschieden haben. Nach einigem Hin und Her habe ich schließlich einen Vertrag in England bei Preston North End in der 3. Liga unterschrieben. Dort haben ich mir gleich im ersten Spiel den Ruf eines Elfmeterkillers erarbeitet, als ich im Elfmeterschießen drei Dinger gehalten habe. Insgesamt habe ich in England rund 50 Prozent der Strafstöße gehalten, womit ich in England die Legende der Stärke der Deutschen im Elfmeterschießen weiter befeuern konnte. Was als kurzes Auslandsabenteuer in Preston geplant war, wurden vier wundervolle Jahre, inklusive Aufstieg in die 2. Liga mit dem Endspiel im legendären Wembleystadion.

Als meine Zeit in Preston zu Ende ging, habe ich mich den Docenster Rovers angeschlossen, wo es sportlich allerdings nicht so lief und wir abgestiegen sind. Danach habe ich mir noch einen Traum von der 1. Liga erfüllt und bin in die Scottish Premier League zu Partick Thistle gewechselt, wo ich als kurzfristigen Ersatz für einen verletzten Stammtorwart verpflichtet wurde und so die Gelegenheit hatte, gegen Celtic Glasgow und die Glasgow Ranges zu spielen. Das sind geile Erinnerungen!

Meine Frau und ich wollten zurück nach Deutschland, sind aber noch ein halbes in beim FC Chesterfield in England geblieben, damit mein ältester Sohn nicht während des Schuljahres wechseln musste.

In Deutschland war ich 2017 komplett weg vom Radar und weil die letzten beiden Jahre in England mit meinen Teams nicht gerade von Erfolg gekrönt waren, wollte ich meine Torwarthandschuhe schon an den Nagel hängen. Doch wie aus dem Nichts rief mich Fortuna-Scout Christian Weber an, um mich als erfahrenen Mann für die U23-Mannschaft von Düsseldorf zu verpflichten. Infolge der Verletzungsmisere bei den Fortuna-Torhütern wurde ich nach drei Monaten für den Rest der Saison als Ersatztorwart von Rafael Wolf in die erste Mannschaft hochgezogen. So durfte ich den Aufstieg in die 1. Bundesliga in einem Team mit einem überragendem Mannschaftsgeist aus erster Hand miterleben. Das war der perfekte Abschluss meiner Karriere!

Wenn ich zurückblicke, wie ich es aus dem beschaulichen Gütersloh bis in die weite Fußballwelt geschafft habe und welch großartigen Momente ich meinen fast 20 Jahren im Fußball-Business erleben durfte, bin ich mit meiner Karriere voll und ganz zufrieden

Meine Karriere nach der Karriere

Die Gefahr, nach meiner Karriere in ein Loch zu fallen, bestand bei mir nicht. Zum einen habe ich das Studium zum Sportfachwirt begonnen und zum anderen bin seit April 2020 Teambetreuer bei der Vereinigung Deutscher Vertragsfußballer (VDV). Außerdem kommentiere ich als Experte für die DFL in englischer Sprache Bundesligaspiele, die dann als Komplettpaket mit Kommentar international vermarktet werden. Last but not least unterstütze ich meine Frau in ihrer Firma Lieblingstrikot, über die Fans, Spieler, Vereine und Sponsoren eine professionelle Berahmung von Trikots vornehmen lassen können.

Werdegang von Thorsten Stuckmann

JahreVereinSpiele (Tore)
2000–2003Preußen Münster74 (0)
2003-2007Eintracht Braunschweig125 (0)
2007-2011Alemannia Aachen82 (0)
2011-2015Preston North End57 (0)
2015-2016Doncaster Rovers36 (0)
2016-2017Patrick Thistle5 (0)
2017FC Chesterfield15 (0)
2017-2018Fortuna Düsseldorf0 (0)

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